Digitale Medien

Digitale Medien bestimmen längst unseren Alltag. Auch Grundschulkinder sammeln bereits vielfältige Erfahrungen mit Smartphones, Tablets oder Spielekonsolen. Neben den großartigen Möglichkeiten, die diese Geräte bieten, sehen wir aber auch gerade für Kinder viele negative Entwicklungen.

Natürlich verwenden wir auch im Unterricht gerne digitale Medien. Die Arbeit mit iPads bereichert das Lernen sehr. Wir nutzen diese Unterrichtssituationen auch immer parallel dazu, auf Gefahren des Internets hinzuweisen und einen sinnvollen Einsatz von Tablets zu erlernen.

Aus Gesprächen in den Klassen wissen wir, dass das Online-Verhalten vieler Kinder zu Hause ganz anders abläuft. Daher haben wir hier einige Informationen für Sie als Erziehungsberechtigte zusammengestellt:

Tipps für Eltern

Der Medienexperte Tom Gudella hat einige Regeln für den Umgang mit digitalen Medien zusammengestellt. Die Übersicht können Sie HIER herunterladen.

Ein knappes, aber gutes Interview mit dem Digitaltrainer Daniel Wolff gibt’s HIER.

Es braucht Regeln

Kinder können die Gefahren digitaler Medien noch nicht selbst überschauen und abschätzen. Viel zu groß ist die Neugier, alles auszuprobieren. Einen guten Umgang mit Smartphones, Tablets usw. können sie nur erlernen, wenn Sie als Erziehungsberechtigte diesen Prozess begleiten. Das wird manchmal sehr anstrengend und mühsam sein. Vor allen Dingen setzt es ein hohes Maß an gemeinsamer Kommunikation voraus. Eine große Hilfe können hier die „iRules“ sein, die die Journalistin Janell Burley Hofmann aufgeschrieben hat. Sie können sie HIER nachlesen.

Jugendschutzeinstellungen an Geräten vornehmen

Kinder sollten nicht auf alle digitalen Inhalte zugreifen können. Auf Medien-kindersicher.de erhalten Sie praktische Tipps, wie man Smartphones oder Tablets so einstellen kann, dass Ihr Kind geschützt ist. Sie gelangen HIER zur Startseite der genannten Website.

Was heißt das für die A-L-S Hauneck?

Die Schulkonferenz der A-L-S hat 2015 beschlossen, ein generelles Handyverbot an der Schule einzuführen. Dieses Verbot gilt seit 2022 auch für jede Art von SmartWatches.
Mit Sorge betrachten wir die Entwicklung, dass Kinder immer früher Zugang zu Smartphones erhalten. Unserer Auffassung nach sind sie aber im Grundschulalter noch nicht in der Lage, mit den Möglichkeiten eines solchen Gerätes richtig umzugehen. Schwerer wiegt aber, dass sie vor allem nicht mit den Risiken und Gefahren klar kommen, die durch unreflektierte Nutzung zustande kommen können. Unserer Verantwortung den Schülerinnen und Schülern gegenüber können wir nur durch ein Verbot digitaler Endgeräte an der Schule nachkommen.
Zu einer persönlichen Einschätzung unserer Lehrkraft Stefan Kasper zum Thema „Smartphones an der Grundschule“ gelangen Sie, wenn Sie HIER klicken!

Wo man sich Hilfe holen kann

Früher oder später wird Ihr Kind mit Themen wie Sexting, Cybergrooming, Cybermobbing oder Gewaltdarstellungen in Internetvideos konfrontiert werden. Diese oftmals traumatischen Erfahrungen kann man nicht alleine bewältigen. Kinder und Jugendliche, aber natürlich auch besorgte Eltern können sich bei diesen Stellen Hilfe holen:

nummergegenkummer.de

juuuport.de

In vielen Fällen wird es auch notwendig sein, sich sofort an die Polizei zu wenden.

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