
Als sie noch in der ersten Klasse waren, hatten unsere derzeitigen Drittklässler an einer Frühblüher-Aktion teilgenommen. Dabei wurden auch etliche Zwiebeln von Krokussen, Tulpen, Traubenhyazinthen und Narzissen auf der Wiese zwischen Schulgebäude und Turnhalle gesetzt. Seither freut sich die Klasse, aber natürlich auch alle anderen Schülerinnen und Schüler, über die schönen Blüten im Frühjahr.
Vor einigen Tagen stellte die Klasse fest, dass die Blütenpracht in Gefahr sei, da immer wieder über die Wiese gelaufen wird. Schnell wurden Hinweisschilder geschrieben und aufgestellt. In den Pausen entstand zudem ein hübsches, kleines Zäunchen rund um die Pflanzung.
Entsprechend groß war der Schrecken, als sich am 11. März ein Bild der Verwüstung bot:
Die Pflanzen waren absichtlich zertreten, die Schilder abgerissen und das Zäunchen niedergetrampelt…
Für die Lehrkräfte und Schüler ist es nicht nachvollziehbar, wie man so hohl sein kann, dass man es nicht ertragen kann, wenn andere etwas Schönes schaffen, an dem sich alle freuen können. Was muss einen reiten, fremdes Eigentum im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen zu treten? Was muss schiefgelaufen sein, wenn man der Ansicht ist, dass man Dinge, die einem nichts bedeuten, einfach zerstören kann…?
Die Zerstörung muss irgendwann am Nachmittag oder Abend des 10. März stattgefunden haben. Sollte jemand Beobachtungen gemacht haben, so wären wir für Hinweise sehr dankbar.